Blog - Die großen Spuren des Sigmund Klein

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Aktuelles
In chronologisch umgekehrter Reihenfolge (also vom aktuellsten Eintrag ganz oben bis zum ersten Eintrag ganz unten) hier also Anmerkungen rund um Die großen Spuren des Sigmund Klein.




25.10.2023
Der Fokus liegt erneut auf dem 'PK Education Program', denn jetzt im Herbst konnten Pieter und ich weitere online Veranstaltungen durchführen. Am gestrigen Dienstag konnten wir uns beim Kulturgut Langenfeld in Nordrhein-Westfalen zuschalten und vor exakt zwei Wochen (am 11.10.) gab es eine erstmals rein englischsprachige Veranstaltung am Royal Holloway College der University of London.

Nachdem ich Anfang des Jahres das sehr beeindruckende neue Buch von Professor Dan Stone (der bei Royal Holloway das Holocaust Research Institute leitet) mit dem Titel The Holocaust: An Unfinished History gelesen hatte, hatte ich ganz frech mit ihm Kontakt aufgenommen. Dan hat auch sehr freundlich auf meine Nachricht reagiert und ich hatte ihm angeboten, dass es möglicherweise auch für eine Universität interessant sein könnte, Pieter Kohnstam als einen Zeitzeugen mit seiner ganz außergewöhnlichen Geschichte zu erleben.

Freundlicherweise hat Julie Fitzpatrick (eine Doktorandin am Holocaust Research Institute) die Organisation der Veranstaltung vor Ort übernommen.



19.07.2023
Nach einer ganzen Reihe weiterer Veranstaltungen an verschiedenen Schulen (aber auch bei Rotary Clubs) gemeinsam mit Pieter Kohnstam (das PK Education Program wächst und gedeiht also), gibt es seit Kurzem Neuigkeiten, die Die großen Spuren des Sigmund Klein betreffen!!!

Denn seit gestern ist nun die zweite, erweiterte Auflage des Buches erhältlich. Ich selbst habe auch schon die vereinbarten Autorenexemplare vom Gerhard-Hess-Verlag erhalten und mich darüber natürlich SEHR gefreut. Es ist logischerweise tendenziell unbescheiden, das eigene Werk besonders zu loben, aber die Druckqualität (insofern lobe ich hier ja nicht das Buch und dessen Verfasser, sondern die Druckerei und den Verlag) ist wirklich hervorragend. Die zahlreichen farbigen Abbildungen kommen sehr gut heraus und es hat sich also wirklich gelohnt, dass ich mich sehr darum bemüht habe, auch die zweite Auflage in dieser aufwändigeren Art drucken zu lassen.

Ganz besonders freue ich mich zudem darüber, dass es - leider hatte das bei der ersten Auflage nicht funktioniert - nun auch mit der Ausführung in Klappbroschur geklappt hat (sorry für das tatsächlich unbeabsichtigte Wortspiel ...). Zum einen verleiht dies dem Buch eine hochwertige Haptik und die Klappentexte sind nun auch tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes als solche zu bezeichnen, und man spart sich selbstverständlich ein Lesezeichen. ;-)

Sehr glücklich bin ich auch darüber, dass in der zweiten Auflage nunmehr ein zusätzliches Kapitel eingefügt werden konnte, das den sehr beglückenden Umstand beschreibt, dass ich durch die Publikation der ersten Auflage nochmal deutlich mehr Verwandte auf der ganzen Welt entdecken konnte. Ohne hier zu viel vorwegnehmen zu wollen, kann ich auf die Unterseiten dieser Internetseite verweisen, in denen ich ja bereits eine kurze Zusammenfassung bezüglich meiner 'globalen Mischpoche' gebe; ausführlicher dazu (und mit neuem Bildmaterial!) in der zweiten Auflage.



16.02.2023
Eine Woche nach der Veranstaltung in Dinkelsbühl, durften Pieter und ich (virtuell) zu Gast sein am Neuen Gymnasium in Nürnberg. Obwohl Pieter ja bereits in Amsterdam geboren wurde, war es für ihn doch eine Art Rückkehr nach Nürnberg. Denn zum einen stammte seine Mutter aus Nürnberg, und zum anderen hatten seine Eltern 1932 in der Hauptsynagoge in Nürnberg geheiratet.

Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme durch die Kolleginnen und Kollegen (insbesondere besten Dank an Frau StRin Anna Riedel, die die Organisation der Veranstaltung vor Ort übernommen hat) wie auch durch die Schülerinnen und Schüler des Neuen Gymnasiums, die interessierte Nachfragen zu Pieters Vortrag gestellt haben!



09.02.2023
Wie etwa unter https://sigmund-klein.de/meine-globale-mischpoche.html festgehalten, ist einer der für mich beglückendsten 'Nebeneffekte' meines Ahnenforschungsprojekts gewesen (und er ist dies immer noch), dass ich dadurch Kontakt zu lebenden Nachfahren der Familie Klein auf der ganzen Welt knüpfen konnte.

Seit ein paar Monaten nun bin ich dabei, gemeinsam mit Pieter Kohnstam ein 'educational program' für Schülerinnen und Schüler an bayerischen Schulen (gerne aber auch darüber hinaus und gerne auch bei anderen interessierten Gruppen) anzubieten.

Heute gab es dazu eine sehr gelungene Online-Veranstaltung am Gymnasium Dinkelsbühl, was für mich (wenn auch nur virtuell) eine Rückkehr an meine alte Schule bedeutete, da ich dort ja 1990 mein Abitur gemacht habe. Daher war es mir dann eine sehr große Freude und Ehre, dass Hubert Schmidt (StD i. R. und mein Geschichtslehrer von damals) vor Ort an der Veranstaltung teilnahm. Ein besonderer Dank geht an Frau StDin Susanne Pulwey, die die Organisation der Veranstaltung in Dinkelsbühl übernommen hatte, und an Herrn OStD Berhard Rieck, der uns nicht nur freundlich begrüßte, sondern sich auch mit anderen Lehrkräften die Zeit nahm, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Die 'Hauptpersonen' waren aber die im Musiksaal der Schule versammelten Schülerinnen und Schüler der Q11. Sie konnten Pieter als einen sehr beeindruckenden Zeitzeugen kennenlernen. Er erzählte nicht nur über die Verbindung seiner Familie zur Familie von Anne Frank, sondern schilderte insbesondere sehr eindrücklich seine Erinnerungen an die Flucht seiner Familie durchs von den Deutschen besetzte Westeuropa in die Freiheit.

Besonders schön war es, dass Pieter nach dem Vortrag auch noch interessierte Nachfragen der Schülerinnen und Schüler beantworten konnte.


Nächste Woche sind Pieter und ich dann am Neuen Gymnasium in Nürnberg zu Gast.


10.12.2022
Gestern kam es zur erstmaligen Verleihung des aus einer spontanen, scherzhaften Idee heraus entstandenen Susan-and-Pieter-Kohnstam-Lebkuchen-Awards 2022. Denn am vergangenen Mittwoch konnte ich Pieter Kohnstam und seine Frau Susan zu einer vermutlich einmaligen Geschichtsstunde in der von mir im Augenblick (sowohl in Englisch als auch in Geschichte) unterrichteten 9. Klasse begrüßen.

Pieter erzählte - netterweise übernahm dann auch Susan einen kürzeren Part der Erzählung - den sehr interessierten Schülerinnen und Schülern seine Geschichte der Bekanntschaft mit Anne Frank und deren Familie und auch von seinem eigenen Erleben von Flucht und Verfolgung in der NS-Zeit.

Besonders freute sich Pieter dann über eine Reihe sehr guter Nachfragen aus dem Kreis der Schülerinnen und Schüler, so dass er spontan meinte, dafür hätten sie dann - passend zur Vorweihnachtszeit - einen oder zwei Lebkuchen verdient! Diese Idee wurde dann umgehend von mir aufgegriffen und ich besorgte ein paar Packungen Lebkuchen, die in der nächsten Unterrichtsstunde offiziell 'verliehen' wurden. Auch Susan und Pieter freuten sich anschließend sehr, als ich ihnen Bilder von der 'Verleihungszeremonie' dieses neu ausgelobten Preises nach Florida schickte.

Überhaupt hat sich der Kontakt zu Pieter in den letzten Wochen sehr intensiviert, da es ihm ein großes Anliegen ist, gerade der jüngeren Generation seine Geschichte zu erzählen. Als Geschichtslehrkraft bin ich daher natürlich gerne bereit, ihn dabei wo und wie es nur geht zu unterstützen. Denn im 21. Jahrhundert ist es logischerweise nicht ganz leicht, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, was es mit dem Antisemitismus in der NS-Zeit auf sich hatte. Insofern ist es eine wirklich einmalige Gelegenheit und tatsächlich ein Geschenk, dass mit Pieter ein Zeitzeuge zur Verfügung steht, der uns auch heute noch die Schrecken der NS-Zeit aufgrund seines eigenen Erfahrens nachvollziehbar macht.

Ein großer Dank an dieser Stelle also an Susan und Pieter Kohnstam und auch an 'meine' 9. Klasse, die sich auf diese höchst menschliche Begegnung eingelassen haben. Mögen noch viele weitere derartige Veranstaltungen folgen (und vielleicht ja auch weitere Lebkuchen-Awards ...).

10 December 2022
 
Yesterday, the Susan-and-Pieter-Kohnstam-Lebkuchen-Award 2022, which arose from a spontaneous, whimsical idea, was presented for the first time. Last Wednesday I was able to welcome Pieter Kohnstam and his wife Susan to a presumably unique history lesson in a lesson with year 9 students/pupils I am currently teaching (both in English and in history).
 
Pieter told the very interested students his story - Susan kindly also got involved by relating some aspects. It is his story of his friendship with Anne Frank and her family and also about his own experience of fleeing and persecution during the Nazi era.Pieter was particularly pleased about a number of very good questions asked by students,  so that he spontaneously said that they deserved one or two Lebkuchen - suitable for the pre-Christmas season! This idea was immediately taken up by me and I got a few packs of Lebkuchen, which were officially 'awarded' in the next lesson. Susan and Pieter were also very happy when I sent them pictures to Florida of the 'award ceremony' of this newly created prize.
 
In general, the contact with Pieter has intensified in recent weeks, as it is very important to him to tell his story especially to the younger generation. As a history teacher, I am therefore more than happy to support him wherever and however I can. After all, in the 21st century, it is obviously not easy to convey to students what anti-Semitism in the Nazi era was all about. In this respect, it is a truly unique opportunity and indeed a blessing that Pieter is a contemporary eye-witness who can make the horrors of the Nazi era relatable to us today based on his own experience.
 
Thus, a huge thank you goes to Susan and Pieter Kohnstam and also to 'my' year 9 students, who got involved in this deeply human/moving encounter and interaction. May many more such events follow (and maybe even more Lebkuchen awards...).


15.09.2022
Der Sommer 2022 neigt sich eindeutig seinem Ende entgegen, es gibt aber tatsächlich interessante Ergänzungen, was Sigmund Klein angeht.

Zum einen hatte sich im Juni tatsächlich die Gelegenheit zu weiteren persönlichen Begegnungen ergeben (zwar nur zwei statt der erhofften drei, aber dann gibt es ja wenigstens noch etwas, worauf man sich noch freuen kann) und es gibt auch recht konkrete Pläne für eine zweite Auflage des Buches über die großen Spuren des Sigmund Klein.
Hier wurde ja bereits mehrfach der Name Simon Lowe erwähnt. Er war derjenige gewesen, der mich im Frühjahr 2021 aus London kontaktiert hatte und damit zu vielen, sehr spannenden Spuren geführt hatte. Im Juni 2022 konnte ich nun Simon und seine Frau Sue in London treffen, was selbstverständlich großartig war! Bei derselben Reise konnte ich dann auch Alyson Breuer und ihren Mann Tom treffen. Alyson stammt aus England, lebt aber seit Jahrzehnten mit ihrer Familie in den USA. Ich hatte sie bereits 2018 auf einer Webseite zur Ahnenforschung ‚getroffen‘ und wir hatten festgestellt, dass wir – wenn auch über sehr viele Ecken – über die Familie von Tom miteinander verwandt sind.
Im Juni 2022 jedenfalls konnte ich nun zunächst Simon und Sue treffen und dann wenige Tage später auch noch Alyson und Tom. Es war also fantastisch, dass das, was mit ein paar ‚harmlosen‘ Internet-Recherchen zu meinem jüdischen Ururgroßvater begonnen hatte, inzwischen zu weltweiten Kontakten zu (buchstäblich) entfernten Verwandten geführt hatte. Mit diesen waren nun wirklich herzlichen Verbindungen entstanden.

Im Sommer 2022 hatte sich dann auch herausgestellt, dass offenbar die erste Auflage des Sigmund Klein Buches vergriffen war. Daher gibt es momentan auch Planungen, eine neue und um die Entdeckung der globalen Verwandtschaft erweiterte Auflage des Buches herauszubringen. Hierzu hoffentlich in Bälde mehr an dieser Stelle!
 
 


02.06.2022
Da ich am gestrigen Abend wieder einmal online einen Vortrag halten konnte (beim RC Wiesbaden-Nassau; auch auf diesem Wege nochmal mein herzlicher Dank für die Einladung!), ist es doch mal wieder Zeit, von aktuelleren Dingen/Begebenheiten zu berichten.

Denn abgesehen von verschiedenen online Vorträgen, die mir persönlich große Freude machen und die Zuseher dann hoffentlich nicht zu sehr langweilen, hat sich vor genau einer Woche eine großartige persönliche Begegnung ergeben.
Wie erwähnt, hatte sich letztes Jahr im Frühjahr Simon Lowe aus London bei mir gemeldet, mit dessen Hilfe ich dann weitere Klein-Nachfahren ausfindig machen konnte. Am letzten Donnerstag (Christi Himmelfahrt, auch berühmt und berüchtigt als der deutsche Vatertag) konnte nun Darryl Kaufmann (dessen Urgroßmutter eine Schwester von Sigmund Klein war) aus Australien bei uns in Eichstätt 'vorbeischauen'. Darryl war auf Dienstreise in Deutschland und neben dem Besuch in Eichstätt konnte er dann am vergangenen Wochenende auch die erst im letzten Herbst verlegten Stolpersteine für seine jüdischen Urgroßeltern in Berlin besichtigen.

Insofern war es eine wirklich einmalige Erfahrung nach den hauptsächlich online erfolgten Recherchen und nach vielen Kontakten per Mail, per WhatsApp und auch per Zoom nun erstmalig einen der neu entdeckten buchstäblich entfernten Verwandten persönlich kennen zu lernen. Was also als eine eher traurige und wenig ermutigende Recherche über das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte begonnen hatte, hat somit inzwischen wahrhaft globale und äußerst erfreuliche Dimensionen angenommen.

Nächste Woche plane ich eine Englandreise mit weiteren drei persönlichen Begegnungen solch entfernter Verwandter. Die Geschichten rund um Sigmund Klein sind also noch nicht zu Ende erzählt ...



23.10.2021
Oh, oh, mit Schrecken habe ich festgestellt, dass der Blog hier (der ja unter der Überschrift „Aktuelles“ läuft) wirklich nicht mehr aktuell ist. Dafür gibt es natürlich einen offensichtlichen Grund. Denn wenn man sich den letzten Beitrag vor diesem hier ansieht, dann kommt man schnell darauf, dass jener Eintrag fast schon ein ‚historisches Dokument‘ ist. Er wurde Anfang Februar 2020 verfasst, zu einem Zeitpunkt also, zu dem wir alle hofften, dass die Nachrichten aus China bezüglich eines neuen Virus uns alle nicht allzu sehr betreffen würden.
 
Da lagen wir ziemlich falsch.
 
Auch für mein Buch hat dies bedeutet, dass viele geplante Veranstaltungen nicht stattfinden konnten, mit am bedauerlichsten war es für mich, dass in der Woche der ersten Schulschließungen im März 2020 eine Lesung an meiner alten Schule, dem Gymnasium Feuchtwangen, geplant gewesen war, die dann nicht mehr stattfinden konnte. Vielleicht klappt es ja irgendwann 2022 …
 
Dennoch gibt es doch Weiteres (und durchaus Spannendes!) zu berichten.
 
Eine Pandemiefolge war nämlich, dass im März 2021 jemand in London (da er aufgrund der Einschränkungen auf solche Tätigkeiten verfallen war) mein Buch im Internet entdeckt hatte. Was daran nun spannend ist, ist der Umstand, dass es sich bei diesem „jemand“ um einen direkten Nachfahren von Sigmund Kleins Bruder Willy handelt.
 
Ich hatte tatsächlich nicht ‚auf dem Schirm‘ gehabt, dass es da Nachfahren geben könnte. Diese Entdeckung jedenfalls hat dazu geführt, dass nun inzwischen auch eine englische Ausgabe von Sigmund Klein erscheinen konnte (siehe die Informationen dazu unter https://sigmund-klein.de/english-version.html). Noch spannender war für mich jedoch der Umstand, dass ich mit der Hilfe von Simon Lowe (er ist der oben genannte entfernte Verwandte) inzwischen auch weitere Klein-Nachfahren in Großbritannien, in Australien und in Südafrika entdecken konnte.
 


01.02.2020
In Sachen Sigmund Klein hat das neue Jahr ganz gut begonnen, da ich zu meiner Überraschung im Januar eine Interviewanfrage von Bernhard Löhlein (Redakteur bei Radio K1) erhalten habe, die dann sehr schnell in einem Interview in der Radio-K1-Sendung "Im Gespräch" geführt hatte, die dann Mitte Januar ausgestrahlt worden war. Der Link zu dem online abrufbaren Interview befindet sich hier.
Herr Löhlein war durch den im Internet angekündigten Vortrag beim Historischen Verein in Ingolstadt (am 28.01.2020) auf das Buch gestoßen. Eben jener Vortrag ist nun auch bereits Vergangenheit. Herrn Dr. Schickel, dem Vorsitzenden des Vereins, sei ebenso herzlich für die Einladung dazu gedankt, wie auch den Zuhörerinnen und Zuhörern die am vergangenen Dienstag in den Barocksaal des Ingolstädter Stadtmuseums gekommen waren. Dass die Veranstaltung recht gut besucht war, lag zugegebenermaßen daran, dass eine Reihe von Schülerinnen und Schülern des Katharinen Gymnasiums (dort finden z. Z. W-Seminare zum Thema Ahnenforschungs statt) von ihren Lehrkräften auf meinen Vortrag hingewiesen wurden. Sie waren also nicht unbedingt komplett aus freien Stücken gekommen, haben sich dafür aber sehr gut benommen und - was mich besonders gefreut hat - auch wirklich einige gute und interessierte Nachfragen gestellt. Dafür vielen Dank!


04.10.2019
Da ein Blog ja immer halbwegs aktuell sein sollte, hier mal wieder eine kurze Zwischenmeldung zu 'Sigmund Klein':
Seit dem Interview auf Bayern2 gab es leider keine allzu großen PR-Erfolge für das Buch mehr zu verzeichnen, aber immerhin hatte ich die Gelegenheit, bei verschiedenen Vorträgen in Eichstätt und Ansbach die Ergebnisse meiner Recherchen vorzustellen. Ein herzlicher Dank an alle, die so freundlich waren, mich einzuladen (wie z.B. Prof. Zschaler von der Uni in Eichstätt oder Herr Seyerlein, der Inhaber der Buchhandlung gleichen Namens in Ansbach).
Weitere Vorträge sind auf alle Fälle im kommenden Frühjahr geplant und jederzeit bin ich natürlich auch gerne bereit, mein Buch an Schulen vorzustellen.


03.05.2019
Vergangenen Sonntag wurde dann tatsächlich das Interview gesendet, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe. Die erste unmittelbare Reaktion war dann gleich der Anruf einer BR-Hörerin, die das Thema offensichtlich ebenfalls spannend und interessant fand, da sie selbst wohl bereits seit längerer Zeit auf der Suchen nach den Spuren ihres eigenen jüdischen Großvaters ist. Daher konnten wir uns dann gleich über mögliche Recherche-Strategien unterhalten.

Am vergangenen Montag dann hatte ich erstmals die Gelegenheit, mein Buch vor Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Carolinum in Ansbach vorzustellen. Ich bedanke mich auch auf diesem Weg nochmal für die freundliche Einladung und das geduldige Zuhören in den ersten beiden Stunden direkt nach den Osterferien.

Beeindruckend war für mich vor allem der Ort, an dem ich mein Buch vorstellen durfte: der Musiksaal des Carolinum mit einem einmaligen Panoramablick über die Dächer vor Ansbach und somit teils buchstäblich zu den Schauplätzen der Geschichten rund um die Spuren des Sigmund Klein. Beispielsweise sieht man von dort aus natürlich die Ansbacher Gumbertus-Kirche und eines der Dokumente, das ich auch in meiner Präsentation zeige, ist das Geburts- und Taufzeugnis meines Urgroßvaters, das im Pfarramt von St. Gumbertus ausgestellt worden war.


26.04.2019
Heute war ich zu einem Interview ins BR-Studio nach Ingolstadt eingeladen. Zugegebenermaßen hatte ich mein Buch einfach mal frech an den Bayerischen Rundfunk geschickt, es war also nicht so, dass man beim BR schon lange darauf gewartet hatte, wann endlich ein Buch von mir erschienen würde...;-)

Insofern hat es mich also umso mehr gefreut, dass man mein Buch interessant genug fand, um mich zu einem Interview einzuladen, das dann bereits am Sonntag in der Sonntagsbeilage auf Bayern2 gesendet werden soll.

Ein sehr angenehmes Gespräch mit Gregor Hoppe vom BR jedenfalls. Vielen Dank schon mal!


13.04.2019
Gestern hatte sich erneut die Gelegenheit ergeben, das Buch vor Schüler(inn)en am Gabrieli-Gymnasium vorzustellen; diese Mal vor zwei 9. Klassen und einem Geschichtskurs der Q11. Im Gegensatz zu den ersten Präsentationen des Buches im letzten Jahr gab es zwei große Neuerungen:

  1. Das Buch ist inzwischen erschienen, so dass ich nun etwas 'vollmundiger' darüber berichten konnte.
  2. Erstmalig hatte ich nicht nur rund 45 Minuten zur Verfügung, sondern eine Doppelstunde, so dass es ausreichend Gelegenheit zu einer anschließenden Fragerunde nach der Präsentation des Buches gab. Zu meiner großen Freude und Überraschung gab es tatsächlich derart viele mutige und interessierte Schülerinnen (wenn ich mich recht entsinne, waren es durchweg die jungen Damen, die Fragen stellten), die noch etwas wissen wollten, dass nicht einmal das ansonsten übliche betretende und tendenziell peinliche Schweigen einsetzte, wenn es nach einem Vortrag heißt "Hat noch jemand Fragen?" - Auch für diesen Fall hatte ich mich vorbereitet (und einen kleinen Fragenkatalog unter dem Motto "Was ich mich immer schon einmal fragen wollte" zusammengestellt), aber weder jener noch die von mir geplante kleine 'Gruppenarbeit' waren nötig. Daher also mein Respekt für und Dank an die interessierten Zuhörer/innen!

Der Termin für die nächste Lesung/Präsentation steht auch bereits: Montag, 29.04.2019 am Gymnasium Carolinum in Ansbach, also dem Ort, an dem sich sehr viele der im Buch geschilderten Begebenheiten zugetragen haben. Ich freue mich schon sehr darauf!!!


10.12.2018
Im Spiegelsaal der Eichstätter Residenz findet die Präsentation des Buches statt. Den Nachmittag verbringe ich damit, Prosecco (von Weingut Mathieu in der Pfalz), eine ausreichende Zahl von Sektgläsern und auch nicht-alkoholischen Getränken in den Vorraum des Spiegelsaals zu transportieren. Auch eine ausreichende Zahl von Büchern, die der Verleger in der Woche zuvor angeliefert hat, schaffe ich in den Spiegelsaal. Das Plakat mit dem Veranstaltungshinweis wird mit Blu Tack (die englische Klebeknete, von der ich einen jahrzehntealten Vorrat in meinem Schreibtisch gefunden habe) im Eingangsbereich aufgehängt. Ich habe Glück, jeweils einen Parkplatz vor der Residenz ergattern zu können, und (was ein noch größeres Glück ist!) es gibt es einen Aufzug in den zweiten Stock, in dem sich der Spiegelsaal befindet!

Kurz vor 18 Uhr sind wir vor Ort (meine Frau, meine jüngere Tochter und auch der Verleger, der aus Bad Schussenried angereist ist). Die ersten Gäste treffen ca. eine Viertelstunde vor Beginn der Veranstaltung ein. Doch dann kommen immer mehr und zu meiner sehr großen Freude werden es dann über 100 Gäste.

Ein paar Eindrücke von der Präsentation gibt es hier zu sehen.

Allen, die sich die Zeit genommen haben mein ganz herzlicher Dank!!!

08.12.2018
Im Eichstätter Kurier erscheint ein Artikel über das Buch: "Feuer gefangen für die Ahnenforschung"


25.11.2018
BREAKING NEWS!!!
Nun gut, ich übertreibe, denn so weltbewegend ist die Neuigkeit nun auch wieder nicht für den Rest der Welt und von den einschlägigen Nachrichtensendern wird darüber mit Sicherheit auch nicht darüber berichtet werden... Also in Abwandlung eines bekannten Zitats: Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für mich als Autor.
Denn just heute habe ich vom Verleger bestätigt bekommen, dass nun der 10. Dezember 2018 das offizielle Erscheinungsdatum von Die großen Spuren des Sigmund Klein werden wird. Hurra!!!


31.08.2018
Am letzten Tag des (meteorologischen) Sommers also wieder ein kurzer Blogeintrag, da es tatsächlich gute Nachrichten gibt!
Zu meiner freudigen Überraschung habe ich nämlich vor wenigen Tagen, als wir gerade noch im Urlaub an der französischen Atlantikküste waren, vom Verleger eine erfreuliche Mail bekommen.

Es ging darin um die Daten für die ersten Musterbücher. Es geht also voran, denn einem Probedruck sollte dann ja auch der echte Druck des Buches folgen. Ich hoffe daher, dass wir uns in nicht allzu ferner Zukunft der tatsächlichen Veröffentlichung des Buches nähern.


05.06.2018
Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass sich das Interesse an meinem Buch bereits derart gesteigert hat, dass Millionen interessierter künftiger Leserinnen und Leser diesen Blog verfolgen, so möchte ich doch mal meinen guten Willen demonstrieren und einen kurzen Eintrag schreiben. Neues zum Buch und zu seiner Veröffentlichung gibt es leider im Augenblick nicht. Die Kommunikation mit meinem Verlag und Verleger gestaltet sich im Augenblick leider etwas schleppend ... Bis zum Beweis des Gegenteils bleibe ich jedoch optimistisch und gehe davon aus, dass das Buch (wie im Verlagsvertrag vereinbart) irgendwann im Zeitraum Frühjahr/Sommer 2018 erscheinen wird. Kalendarisch ist zwar noch Frühjahr, meteorologisch jedoch schon Sommer. :-)

Man sieht, es gibt an sich leider nichts Neues zu berichten, aber als Historiker denke ich natürlich nicht nur an die Gegenwart (für die immerhin dokumentiert ist, dass ich versuche, diesen Blog halbwegs aktuell zu halten), sondern auch an die Nachwelt. Sollte es also tatsächlich irgendwann einmal ein größeres Interesse an meinem Buch geben, wird man nachlesen können, dass ich mit Spannung und Vorfreude der Veröffentlichung des Buches entgegengefiebert habe.


18.05.2018
Die Anreise zur heutigen Lesung/Buchvorstellung war leicht zu meistern, da diese an der Schule stattfand, an der ich sowieso unterrichte. Daher also keine nervenaufreibende Anreise mit einem angeblich um 45 Minuten verspäteten Zug wie gestern, sondern lediglich der ganz normale Weg.
Die Herausforderung des heutigen Tages war lediglich die Kurzstunde, die heute vor Ferienbeginn zur Verfügung stand. Statt der üblichen 45 Minuten waren es also theoretisch 37 Minuten, aus denen dann aber eher 30 Minuten wurden. Insofern habe ich eben einfach etwas schneller gesprochen und die Schüler/innen mussten etwas schneller zuhören... ;-) Ich hoffe, dass dennoch die Zusammenhänge in etwa klar geworden sind.
Besonders gefreut hat mich, dass ich anschließend noch angesprochen wurde mit Fragen zur eigenen Familienforschung von Seiten der Schüler/innen. Es freut mich also, dass nicht nur ein älterer Herr wie ich es bin Interesse an den eigenen Vorfahren hat, sondern dass auch bei der nächsten Generation ein Bewusstsein dafür vorhanden ist, dass es sehr spannend sein kann, den eigenen Vorfahren nachzuspüren.

17.05.2018
Heute war also die erste externe Lesung/Buchvorstellung von Sigmund Klein. Und da es in diesem Blog ja um nicht mehr und auch nicht weniger als me, myself and I geht, habe ich als passendes erstes Bild für diesen Blog ein Selfie gewählt. Es zeigt den stolzen Verfasser des Buches (um das sich hier alles dreht, das aber noch nicht einmal offiziell erschienen ist) im Regionalzug auf dem Weg zur ersten Lesung.
Auf dem Bahnsteig hatte es jedoch einen nicht unbeträchtlichen Schreck gegeben: der Zug würde sich um 45 Minuten verspäten. Das hätte bedeutet, dass ich dann wohl erst nach dem Ende der angesetzten Zeit für die Veranstaltung in Ingolstadt eintreffen würde. Nicht gut. Hektisch versuchte ich, einen Bekannten als Notfall-Taxi zu engagieren. Doch dann kam die Anzeige, dass es nur fünf Minuten sein sollten, worauf der Zug pünktlich am Bahnsteig einrollte. Verstehe einer die Bahn ... Also doch kein schlechtes Omen. Alles ging glatt und auch ich als ungeübter Bahnfahrer erreichte mein Ziel.
Zwei Geschichtskurse samt ihren freundlichen Kursleitern am Ingolstädter Katharinen-Gymnasium hörten sich geduldig meine Auslassungen zum Buch an. Schön war's. Also mir hat es zumindest Spaß gemacht.

An sich finde ich, dass Blogs eher etwas für unbescheidene Leute sind. In der Regel geht es um höcht persönliche Einschätzungen, Geschichten, Projekte, von denen man glaubt, man müsse sie unbedingt mit dem Rest der Welt teilen. Diese Informationen hält man für derart wichtig, dass man andere damit langweilt. Die Welt will es ja schließlich wissen, was im eigenen Leben und im eigenen Kopf so vor sich geht. Die Idee eines Blogs ist somit eine, die schnell ins Lächerliche kippen kann und durch die man sich sehr schnell - ungewollt - in ein eigenartiges Licht rücken kann.

Aber gut, no risk no fun. Und sei es auch nur der Spaß, den andere daran haben, weil sie den/das Blog so lächerlich finden...

Im vollen Bewusstsein all dieser schlauen Vorüberlegungen, veröffentliche ich also diesen Blog. Keine Sorge, ich werde aber niemanden mit ALLEM belästigen, was so in meinem Kopf vor sich geht (interessiert mich oft selber gar nicht), sondern ganz monothematisch mit Geschichten rund um Die großen Spuren des Sigmund Klein.





Vielen Dank für Ihr Interesse am Buch Die großen Spuren des Sigmund Klein

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